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Giftspinne, Giftspinnen, giftige Spinne
Entgegen vieler Vermutungen gibt es bei uns selbst keine heimischen Giftspinnen. Lediglich Giftspinnen, welche aus anderen Kontinenten eingeführt wurden, können uns gefährlich werden. Außerdem sind kaum Arten bekannt, die aktiv Menschen angreifen. Vielmehr nutzen sie ihre Gifte nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen und verteidigen müssen.
Bei den heimischen Spinnen können zwei Arten als giftig eingestuft werden – die Kreuzspinne und die Wasserspinne. Doch auch diese Giftspinnen haben keine todbringende Wirkung. Eine große Ausnahme bildet hier der Dornfinger, dessen Biss sehr giftig und auch schmerzhaft ist. Da diese Giftspinne aber nur in einigen Gegenden Süddeutschlands lebt und sich dort meistens im Unterholz verkriecht, geht keine tatsächliche Gefahr von ihr aus.
Sollte man aber doch mal mit dieser giftigen Art in Berührung kommen, ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Erkennen kann man einen solchen Biss an brennenden und stechenden Schmerzen an der betroffenen Stelle, sowie an den Begleitsymptomen Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Fieber. In vielen Fällen verfärbt sich die Stelle auch blau-rot und schwillt an.
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