Spinnenfortpflanzung, Fortpflanzung Spinne

Die Fortpflanzung von Spinnen mag für den Menschen wie ein etwas komplizierterer Prozess klingen, ist für Spinnen aber selbst eine reine Gewohnheitssache. Damit es zum eigentlichen Geschlechtsakt kommen kann, spritzt das Männchen seinen Samen auf ein kleines Netzchen. Anschließend saugt er diesen Samen mit seinem Taster auf. Jetzt findet die Balz statt, in der der Samen in die Geschlechtsöffnung der weiblichen Spinne übertragen wird.

Das trächtige Weibchen ist nun dazu in der Lage, bis zu 2.000 Eier zu legen. Um diese vor Feinden zu schützen, spinnt sie die Eier in ihr Netz mit ein. Beim Schlüpfen sind die Spinnenjungtiere schon sehr weit entwickelt und weisen schon eine große Ähnlichkeit zu ihrer Mutter auf. Wie andere Spinnen auch, müssen sie sich in ihrem Leben etwa vier bis hin zu 20 mal häuten.

Bei Spinnen ist es nicht üblich, dass sie ihre eigene Art verspeisen. Doch hin und wieder kann es vorkommen, dass sich ein Pärchen nach dem Geschlechtsakt nicht friedlich voneinander trennt. Insbesondere bei den Spinnenarten, bei denen das Männchen um ein Vielfaches kleiner ist als das Weibchen, verspeist die werdende Mutter den Vater ihrer Kinder. Biologisch gesehen ist dieser für manche so grausam erscheinende Akt jedoch äußerst sinnvoll, da das Männchen nur geringe Reserven hat und zu einem zweiten Geschlechtsakt vermutlich nicht im Stande wäre. Durch das Verspeisen des Männchen kann die werdende Mutter genug Nährstoffe ansammeln, um ihre Kinder zu unterstützen.

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