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Haplopelma lividum, Burma Vogelspinne
Die Haplopelma lividum wird auch blaue Burma-Vogelspinne genannt. Diesen Namen verdankt sie ihrer blauen Färbung, die bei Beleuchtung sogar metallisch erscheint. An manchen Stellen findet sich auch ein Farbverlauf bis ins grau oder silbergrau. Am Hinterleib hat die Spinne ein paar graue Querstreifen. Daher hat man ihr auch den Namen "Earth Tiger" gegeben. Die Haplopelma lividum ist von zierlichem Körperbau, wird höchstens fünf bis sechs Zentimeter lang und besitzt eine sehr kurze Körperbehaarung. Somit gehört sie zu den kleinen bis mittelgroßen Vogelspinnen mit einer Art Panzer, einem so genannten Carapax, der länglich und grau ist.
Sie ist in Südost-Indien, Burma und Thailand zu beheimatet, liebt es deshalb naturgemäß recht feucht und warm. Sie soll bei einer Luftfeuchte von 70-85% und bei einer Lufttemperatur von 25 Grad Celsius gehalten werden. In ihrem natürlichen Lebensraum lebt die Spinne an Waldrändern und Rändern von Reisfeldern. Dort baut sie sich ausgedehnte Röhrensysteme zum wohnen in die feuchte Erde. Sie liebt es also, sich zu verstecken und eher im Verborgenen zu leben. Daher kann sie nicht in einem normalen Terrarium gehalten werden. Empfehlenswert ist, ihr einen nicht zu großen Klarsichtbehälter aus Kunststoff, in den man oben und unten für die Belüftung ein paar kleine Löcher bohrt, mit feuchter, ungedüngter Blumenerde zu füllen. Dort wird sie sich dann eine Röhre graben, wenn man ihr mit dem Finger schonmal den Eingang vorgräbt.
Auf dem Speiseplan dieser Vogelspinne stehen Insekten wie Heimchen, Grillen, Heuschrecken und mittelgroße Schaben. Zu trinken braucht sie nicht, da sie die benötigte Feuchtigkeit über die Luft und die feuchte Erde aufnimmt. Die Spinne ist tagsüber kaum aktiv und bleibt in ihren ausgesponnenen Röhrengängen versteckt. Erst bei Dunkelheit erscheint sie, buddelt an ihren Gängen oder lauert am Eingang auf Beute. Die Haplopelma lividum ist bei guter Haltung und Pflege, sowie vorsichtigem Umgang, nicht aggressiv. Sie kann aber sehr schnell sein und hat ein recht starkes Gift, das sie durch beißen abgibt. Man sollte vorsichtig mit der Spinne umgehen, da sie bei Bedrohung und fehlender Fluchtmöglichkeit ohne Vorwarnung angreifen wird.

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