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Pamphobeteus
Die interessante Gattung der Vogelspinnen, Pamphobeteus, gehört zu der Unterfamilie Theraphosinae. Die Gattung kann in 10 Arten unterteilt werden. Diese Arten beschränken sich vor allem auf den süd- und lateinamerikanischen Raum. Das heißt, sie sind vor allem in Ländern wie Brasilien oder Ecuador verbreitet, die riesige Regenwälder beherbergen. Interessant an dieser Gattung ist, dass sie in Erdröhren leben. Diese Vogelspinnen sind nicht aggressiv und ziehen sich bei Gefahr in ihre Erdröhren zurück. Dennoch können sie bei Gefahr auch eine Angriffs- und Drohstellung einnehmen. Sie warnen den Angreifer mit drei bist vier Schlägen ihrer mit Borsten besetzten vorderen Tastbeine, bis sie zubeißen. Es gibt Arten die können bis zu 25 cm groß werden, im Allgemeinen aber überschreiten sie gerade einmal eine Größe von 12 cm.
Bis heute ist recht wenig über diese Tiere bekannt. Sie gelangen ausschließlich über den Handel nach Europa und werden an Liebhaber oder Tiergärten verschickt. Um ein Tier der Gattung Pamphobeteus halten zu können, sollte man einige Dinge beachten. Das Terrarium sollte relativ groß sein und die Temperatur um ca. 25 Grad Celsius liegen. Man sollte das Terrarium mit einer dicken Schicht Lauberde füllen, um den Tieren einen einigermaßen natürlichen Lebensraum bieten zu können. Der Boden sollte dabei immer leicht feucht gehalten werden. Die Tiere sollen die Möglichkeit haben, sich Erdröhren zu schaffen. Zudem sollte eine Luftfeuchte von 80 Prozent eingestellt werden um den Tieren eine Atmosphäre des Regenwaldes annähernd einzustellen. Die Tiere der Gattung Pamphobeteus benötigen große Mengen an Futter. Zu empfehlen sind hierbei Mäuse. Die Tiere sind sehr anspruchsvoll und benötigen viel Pflege.
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